Die Entwicklung von Glauben aus dem Verstand

Das Spiel des
Lebens

Lustig-Weltbewegend-Tiefgründiges

von Mensch zu Mensch

Es war einmal eine Gesellschaft, die sich im Übergang vom bloßen Leben aus dem Verstand heraus in ein Leben aus vollem Herzen befand ...


Der einzig wahre Gott - das alte Buch (Verstand allein)

Das erste Buch handelte vom einzig wahren Gott. Der einzig wahre Gott kennzeichnete sich durch wahrhaft viel Verstand, wodurch er die Menschen leicht durchschauen konnte und es verstand, ihnen seine aus dem Logos heraus geborene Spiritualität als die einzig wahre nahe zu bringen. Diese Gabe verlieh ihm enorme Macht, die er zu nutzen wusste, um mit wahrhaft göttlichem Kalkül die Geschicke der Welt nach seinem Willen zu lenken.


Der Antrieb und das Wesen eines exzellenten Verstandes besteht naturgemäß darin, Dinge bestmöglich zu verstehen. Stilmittel hierfür ist die Analyse durch Zerlegen, Auftrennen und Einordnen - gleich einem Mechaniker, der ein Auto erstmal komplett zerlegen und wieder zusammensetzen muss, um dessen Aufbau zu verstehen. So lag es logischerweise auch in der Natur des einzig wahren Gottes, dass sein Wirken durch Trennen, Aufspalten und Unterscheiden gekennzeichnet war. Demzufolge wurde unter seiner Herrschaft viel unterschieden und kategorisiert: in gut und böse, in besser und schlechter, schön oder hässlich, nützlich oder unnütze und so weiter. Die Kategorisierung erfolgte einerseits in einer horizontalen Unterscheidung nach dem Nutzen von Gegenständen und Lebewesen (Gemüse versus Unkraut) als auch vertikal in der Hierarchie von Gegenständen (Gold versus Schmutz) und Lebewesen (König versus Leibeigener). Hierarchien und Kastensysteme waren somit wesentliche Merkmale seines Wirkens. Prädestinierende Eigenschaften für eine hohe Hierarchieebene waren beispielsweise Intelligenz, Niveau, Kunst, Kultur und geistige Wendigkeit. Aus diesen Persönlichkeitsmerkmalen heraus konnte innerhalb der verstandesorientierten Welt des einzig wahren Gottes Macht, Erfolg und Einfluss entwickelt werden. Wer in dieser Hinsicht privilegiert war, konnte und durfte sich Vorteile gegenüber weniger entwickelten Wesen verschaffen - schließlich erwies er sich ja als ideologisch höher stehend. In all den genannten Bereichen war natürlich der einzig wahre Gott allen Menschen haushoch überlegen. Entsprechend beanspruchte er zurecht für sich den Respekt und die Ehrerweisung der hierarchisch weitaus niedriger stehenden Menschen. Schließlich war der Verstand und die Logik das Allerhöchste und Allerwichtigste Gut und musste von allen und allem in jedem Fall geachtet werden. Was war schließlich ein Wesen oder ein Mensch ohne Verstand? Doch nur noch ein Tier, eine zweifelsohne minderwertigere, niedere Daseinsform.


Unter der Herrschaft des verstandesorientierten, einzig wahren Gottes wurde seitens der Menschen zweifellos viel verstanden und gelernt. Getrieben von dem innerhalb der Hierarchie geborenen Ehrgeiz feierten die Menschen enorme wissenschaftliche Erfolge und erzielten ebenso enorme technologische Fortschritte. Die Welt wurde wahrhaft professionell und strukturiert. Ein Rädchen griff ins andere und hielt die Welt auf hohem Niveau und in hohem Tempo am Laufen. Kleine, tumbe Rädchen mit geringem Status wurden von großen, machtvollen Rädern erfolgreich zum eigenen Wohle und zum Wohle des Systems vor den Karren gespannt. Aber fairerweise erhielten auch kleine Rädchen die Chance, sich mit viel Fleiß, Intelligenz und Opportunismus im Räderwerk des einzig wahren Gottes nach oben zu arbeiten.


Unter der Herrschaft des einzig wahren Gottes wurde allerdings auch vieles nicht verstanden. Darüber hinaus hatte die Herrschaft des einzig wahren Gottes aus dem polarisierenden und kategorisierenden Logos heraus auch seine Schattenseiten. Zum einen gebar die Kategorisierung den Neid der minder Kategorisierten und die Missachtung seitens der höher Kategorisierten. Zum anderen gingen unter seiner Herrschaft viele Dinge zugrunde, die aus vertikal-logischer Betrachtung heraus als nutzlos eingestuft wurden. So hatten schöne Blumen und schöne Landschaften aus dem Nutzen heraus betrachtet eine eher nachrangige Priorität auf Erden. Richtig eng wurde es für Dinge, die gar dem Nutzen im Wege standen. Gegen diese Dinge wurden regelrechte Unkraut- oder Ungeziefer-Vernichtungskreuzzüge geführt. Nicht minder dramatisch sah es um Menschen aus, die den einzig wahren Gott nicht respektierten, sich ihm gar widersetzten oder deren Ansinnen und Wesen er schlichtweg nicht verstand. Unverstandenes erlöste er regelmäßig durch Hass und Zerstörung, denn alles Unverstandene stellte zwangsläufig den Verstand in seinem innersten Wesen in Frage. Das konnte man als einzig wahres Prinzip natürlich nicht dulden. Um sich zu erhalten gab der einzig wahre Gott deshalb klare Regeln auf und empfahl harte bis grausame Konsequenzen bei Nichteinhaltung. Wer ihm gehorsam und bedingungslos diente, erhielt seinen Schutz. Sofern jemand gegen seine Verstandesregeln verstieß, forderte er empfindliche Strafen zu Lebzeiten und prophezeite vorsichtshalber eine Hölle nach dem Tode.


All dem entsprechend enthielt das erste Buch zahlreiche Erzählungen über Kämpfe zwischen Unverstandenen und Andersartigen sowie über Geltungskämpfe zwischen Kategorisierten. Und mittendrin und allzeit bereit, der einzig wahre Gott. So half er einmal dem einen Volk, indem er das andere mit 7 Plagen peinigte. So forderte er ein andermal beispielsweise von allen treuen Anhängern ein Opferlamm, mit dessen Blut sie deren Haustüre verzieren sollten. Er liebte diese archaischen Ehrerweisungen an seine Allmacht und freute sich besonders über Opfer, dem größten und schönsten Symbol der Unterwerfung und Minderkategorisierung. In früheren Zeiten hatten ihm die Menschen häufig sogar ihre Unterwürfigkeit durch Menschenopfer bekräftigt - einem wunderbaren Symbol für die absolute Unterwerfung unter seine verstandesorientierte Herrschaft bis in den Tod. Da fragten sich manche Ignoranten, was dies noch mit Verstand zu tun haben soll! Bei diesen Ignoranten, welche diese großartige Geste der Huldigung seines Wesens missachteten, murkste er im voran geschilderten Lammblut-Haustür-Verzierungsfall die erstgeborenen Söhne ab. Eine Missachtung gegenüber einem ungleich höher stehenden Wesen rechtfertigte konsequenterweise ungleich härtere Maßnahmen. Hierarchisch gleichrangigen Menschen gab er der Logik folgend vor, gegenseitiges Unrecht mit Auge um Auge und Zahn um Zahn zu vergelten.


Der Stiefsohn des einzig wahren Gottes - das neue Buch (Herz zum Verstand)

Das neue Buch handelte von seinem eingeborenen Sohn - na besser gesagt Stiefsohn, weil der Bengel war so missraten, dass er keinesfalls direkt vom einzig wahren Gott abstammen konnte. Seltsamerweise war das Söhnchen darauf gepolt unabhängig von Recht & Ordnung Gutes zu tun und vertrat viele gegenteilige Ansichten wie sein Stiefgottvater. Das Söhnchen wirkte überhaupt nicht aus dem Verstand heraus, sondern lebte und wirkte aus dem Herzen - was natürlich absolut idiotisch war, denn bekanntlich ist ein Herz an sich strohdumm und zu keinerlei logischen Schlussfolgerungen und zielführendem Vorgehen befähigt. Dementsprechend hatte der Bengel bezeichnenderweise eindeutig mehr Herz als Verstand. Beispielsweise erzählte er überall herum, man solle auch die andere Wange hinhalten, wenn man auf die eine geschlagen wird. So einen Schwachsinn muss man sich mal vorstellen! Das glatte Gegenteil vom altbewährten Auge um Auge, Zahn um Zahn. Das Söhnchen heilte, versöhnte, forderte keinerlei Gehorsam, verlangte keinerlei Gegenleistungen, vergab den Sündern und liebte den einen gerade so wie den anderen. Unglaublich! So etwas wäre dem alten Herrn ja nicht mal im Traum eingefallen. Und man kann sich unschwer vorstellen, dass es ihm den Magen gleich zweimal umdrehte, als er sah welchen Lebens-Schwachsinn das hirn- und gedankenlose Söhnchen seinen gefügigen Menschenkindern ins Gehirn spülte.


Der missratene Bengel hinterließ seltsamerweise bei den Menschen so viel Eindruck, dass die Gefahr bestand, das künftig die Menschenherde nur noch auf Erden wandelte um sich tagein, tagaus gegenseitig zu herzen. Aber wo blieb dann der wissen schaffende Verstand, die Wissenschaft, das Streben nach Erkenntnissen, der Fortschritt, die Entwicklung. Wie konnte ein Dasein noch Sinn machen, wenn ein dummes Herz über den Verstand gestellt wurde. Das durfte unter keinen Umständen geschehen und musste unter allen Umständen verhindert werden. Aber das herzende Stiefsöhnchen war leider nicht mehr wegzuleugnen. Lange und intensive Überlegungen mündeten schließlich allesamt in einer verbleibenden Möglichkeit, wie die Sinn stiftende Regentschaft des einzig wahren Verstandes, äh Gottes gerettet werden konnte: Man musste sich das Stiefsöhnchen einverleiben, um es dem einzig wahren Logos zu unterstellen. Pfui Deifel! Bei dem Gedanken daran in und um sich das herzende Liebesgenuschel zu dulden, drehte es dem einzig wahren Gott wahrlich gleich mehrere Male den Magen um. Man stelle sich nur mal vor, man müsse künftig einfach nur tolerieren anstatt zu analysieren und zu kategorisieren. Kein klares entweder/oder mehr, sondern ein wachsweiches sowohl als auch - grauenhaft! Doch alles Jammern und Klagen half nichts, man musste es tun um weiterhin vorherrschend bleiben zu können. Und so brachten es die treuen Anhänger des einzig wahren Gottes über ihr Herz beziehungsweise besser gesagt über ihren Verstand, den missratenen Stiefsohn mit in den gleichen, göttlichen Topf des einzig wahren Gottes zu werfen, um ihn auf diese Weise letztendlich doch noch dem einzig wahren Gott zu unterwerfen. Durch ein paar Tricks und Kniffe verquickten sie das Buch über den einzig wahren Gott mit dem Buch über den leutseligen Stiefsohn zu einer Religion, obwohl beide miteinander in etwa so viel gemeinsam hatten wie Feuer und Wasser.


Dieses Kunststück erforderte allerdings einige Überzeugungsgewalt - na ja um genau zu sein Gewalt, die überzeugt. Denn nicht nur dass der Bengel überall Unsinn erzählte; nein er fand auch noch reihenweise Irrsinnige, die seinen Unsinn weitererzählten oder gar zu Papier brachten. So gab es über das unsinnige Wirken des deutlich missratenen Sohnes (der übrigens leider, leider, leider eines sehr qualvollen und gewaltsamen Todes starb) zu dessen Lebzeiten zahlreiche Niederschriften und Erzählungen. Glücklicherweise fanden sich alsbald willfährige, brave Leute, die sich bereit erklärten, das Geschichten-Tohuwabohu auf ein vernünftiges Maß zu reduzieren. Nach ein bisschen Blutvergießen, was man ja aber im Rahmen der Herrschaft des einzig wahren Gottes schon gewohnt war, wurden nahezu alle Geschichten über das Söhnchen vernichtet.


Der einzig wahre Gott über die Frauen (Verstand über Intuition)

Rund 100 Jahre nach Söhnchens Geburt fanden sich auch vier begabte Schreiber, die es glücklicherweise schnell verstanden, das zu Papier zu bringen, was man ihnen zu verstehen gab, verstanden zu haben. Beispielsweise erkannten sie sofort, dass sie erkennen sollten, dass Weiber zu nichts zu gebrauchen sind, als dem Manne zu Diensten zu sein. Denn der Mann hatte Kraft und Verstand und nicht das Weib mit ihrer angeborenen Intuition - einer angeblichen, inneren Gewissheit über richtig oder falsch. Die Weiber hatten zwar keine Ahnung warum, keinerlei Erklärungen, Analysen und wissenschaftliche Schlussfolgerungen, wollten aber wissen was richtig oder falsch war! Absolut lächerlich und dämlich. Dämlich, ein Wort dessen Wortstamm sich von Dame ableitet, was ja schon mehr als alles aussagt, nicht wahr! Na klar, ohne jeden Zweifel!


Vor dem Hintergrund, dass die Bücher vervielfältigt werden sollten, war es also mehr als angebracht, keine unnötigen Seiten an anderweitige Überlieferungen über die Rolle der Frau zu verschwenden. Obwohl sie damit mir nichts Dir nichts von der obersten Evolutionssprosse herunter gefegt wurden, fanden sich lustigerweise dennoch in allen Zeiten brave Frauenzimmer, die nichts, aber schon rein gar nichts über den einzig wahren Gott kommen ließen und ihm und seinen Anhängern auf unteren Hierarchieebenen mit einfachen, sprich dämlichen Tätigkeiten zu Diensten waren. Na ja, diese Schafs- und Hühnertreue bestätigte ja eigentlich nur, dass man das Weibervolk damals zu Recht ein paar Stufen degradiert hatte. Richtige Menschen waren halt doch nur Männer!


Gehorsam im Glauben (Ein Verstand ohne Zweifel?! = verdrängen statt verständigen)

Da es also nur noch diese 4 Bücher gab und es außerdem den meisten lieber war, den roten Saft im statt außerhalb des Körpers zu führen, wurden die 4 Bücher schnell zur einzig gültigen Wahrheit erkoren. Und so stellten sich die zu Recht gestutzten Lehren des missratenen Stiefsohnes im Nachhinein sogar als absoluter Glücksfall dar. Das Prinzip von Zuckerbrot & Peitsche wurde damit perfektioniert. Im Vordergrund predigte man das Liebesgedönse des Stiefsohnes und im Hinter- bzw. Untergrund waltete die Sünden- und Bestrafungspeitsche von Papi gegenüber allem das anders war oder anders dachte. Diese Mischung war der absolute Durchbruch und ermöglichte den grossen Seelenfang auf Weltniveau. Dabei wurde analysiert, getrennt und gespalten was das Zeug hielt. Der Topf mit der roten Lebenssosse war oft nahe am Überlaufen, denn alles was nicht verstanden wurde, musste zwangsläufig aus der reinen Welt der Logik verbannt werden. So kam es zu Kreuzzügen, Hexenverbrennungen, heiliger Inquisition, die einen gegen die unverstandenen Anderen und gleich danach die anderen gegen die aus deren Sicht unverstandenen Einen. Die rote Suppe floss wahrlich in Strömen. Jeder und Alles, der nicht dem einzig Wahren diente, der widersprach oder außerhalb des verständlichen Rahmens dachte, wurde notwendigerweise, also aus nachvollziehbaren, rationalen Gründen von der Herrschaftswiese des einzig wahren Gottes geputzt. So verblieb man der einzig wahre Gott und hielt sich die einflussreichsten Glaubensgemeinschaften in den modernsten und aufgeklärtesten Staaten. Es war der Clou des Universums und der durch die Menschheit erbrachte Beweis, dass Verstand & Logos über alles geht.


Und die Gläubigen? Tja, die Gläubigen. Sie wollten eigentlich immer das Richtige und Gute, ließen sich damit aber immer wieder hinters Licht führen. Somit ordneten sie sich gutgläubig teils dem Gegenteil von dem unter, das sie anzubeten glaubten. Sie sehnten sich nach Liebe & Einheit, unterwarfen sich aber alleinig dem Verstand. Sie unterwarfen sich dem Ego, dem Ich, dem teilenden, vergleichenden, verurteilenden und strafenden Anteil ihres Wesens, das sich getrennt von anderem und anderen wahrnimmt. Das sich zu einem Gefühl der Ungleichheit im Vergleich zu Höheren und Niederen verleiten ließ, obwohl aus Sicht des Herzens alle und alles gleichwertig ist. Das gleichzeitig mit Einnahme dieser Haltung aus der göttlichen Einheit fiel ... und gleichzeitig mit Einnahme der Herzenshaltung „des Stiefsohnes“ automatisch in die göttliche Einheit zurück kehrt.


So entstand eine materialistische Welt, getrieben von Ehrgeiz zu individuellem Ruhm und Erfolg. Eine Gesellschaft die sich vieles erarbeitet hatte, aber nicht gelernt hatte es zum Wohle aller miteinander zu teilen. Eine Gesellschaft ohne gelebtes Herz & Liebe, dem Klebstoff welcher Individuen zu einem Ganzen verbindet und Einheit schafft. Eine Gesellschaft, deren Räder durch überufernde, individuelle Erfolgsgier gewaltsam ineinander getrieben wurden. Ein von Unersättlichen gesteuertes Gesellschaftsgetriebe, das unerbittlich Höchstleistungen ereifert. Eine Gesellschaft, deren Räder und Rädchen zunehmend in Krankheit und Depression verschleißen. Eine Gesellschaft mit bis in den Wahnsinn überhobenem Verstand, die dem totalen Zusammenbruch entgegen eilt, da sie ihr Ausgleich schaffendes, menschliches und göttliches Herz unterdrückt.


Darum ...


  1. „Hoch lebe der Glauben, denn bei gesundem Menschenverstand und gleichberechtigter, weiblicher Intuition wäre die herzlose Alleinherrschaft des einzig wahren Gottes auf Erden an unserer Menschlichkeit gescheitert ...“


Aber wie eingangs der Geschichte erwähnt ...


  1. Es war einmal! ...


Verstand verdrängt - aber Herz wirkt trotzdem

Man kann mit seinem Verstand sein Herz zwar eine Weile verdrängen, aber es existiert und wirkt deswegen trotzdem. Schließlich kann der Verstand das Herz nicht töten, denn sonst stirbt der ganze Organismus und mit ihm der Verstand. Und so wirkt Gottes Herz seit Anbeginn der Zeiten in den Verstand jeglichen Wesens bis es versteht. Die Verständigung des Organismus mit all seinen Anteilen ist somit nur eine Frage der Zeit.


Das Söhnchen hatte es vorgemacht, wie man als Mensch mit Verstand aus dem Herzen heraus leben kann - in der Wahrnehmung und im Einklang mit allen und allem. Seine Lehre daraus sickert nach und nach ins Bewusstsein des Verstandes - vom einzig wahren Gott, dem Repräsentanten des universalen Ur-Ego´s, das sich mit dessen mächtigstem Werkzeug, dem Verstand über alle und alles gestellt hatte; als auch von den Menschen, die sich kollektiv diesem Lebensprinzip eine gewisse Zeit ihrer eigenen Entwicklung unterzogen hatten.


Puh, was für eine anstrengende Meschengeschichte war das denn! o:) ...



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Urlaub in fremden Landen

„Neulich war ich im Urlaub in einem mir bis dahin fremden Land. Gleich bei Ankunft fand ich mich in einer sehr altertümlichen und archaisch anmutenden Kultur wieder. Allerorten sah ich seltsame Abbildungen eines Propheten, den die Einheimischen angeblich hoch verehrten. Seltsamerweise zeigten die meisten Darstellungen bis ins kleinste Detail, wie der Prophet gerade gefoltert und umgebracht wurde. Als religiöses Symbol wählten die Einheimischen das Foltergerät, das zum Tode des Religionsstifters führte. Dieses Symbol fand man in ihren Behausungen sowie an zahlreichen Weggabelungen.


Na ja, irgendwie ziemlich gruselig das Ganze. Deshalb mache ich meinen nächsten Urlaub lieber wieder wo anders, nicht mehr in Bayern.“