Die Reise nach „B“

Das Spiel des
Lebens

Lustig-Weltbewegend-Tiefgründiges

von Mensch zu Mensch

Sein ... Was ... Warum ... Anders-Sein ...


Als dem Sein das bloße Sein zu langweilig wurde, fragten sich die Seinianer was das Sein denn überhaupt ist und ob es überhaupt sein muss. Da begaben sie sich auf eine lange Reise. Von dort kehrten sie irgendwann ins bloße Sein zurück. Aber es war nun anders, ein Anders-Sein. Nun freuten sie sich wieder daran, denn das Sein hatte einen Namen und damit auch wieder einen Sinn.


Was die Reise ist? ... die Reise ist das Leben. Alles was lebt befindet sich auf dem Weg.


Die Reise von A nach B


Stell Dir mal vor, Du reist von A nach B. Du weißt aber weder was, wie und wo B ist. Du kennst B nicht und Du weißt nicht was Dich dort erwartet. Das Problem an B ist nämlich, dass es B noch gar nicht gibt!


Du weißt nur, dass Du dorthin möchtest, weil Dir A ganz einfach zu langweilig wurde. Und so wanderst Du vor Dich hin, siehst etwas das B sein könnte, probierst es aus und entdeckst vielleicht, dass es B nicht ist, ähnlich wie B ist oder ein Teil von B ist. Je mehr Du reist, entdeckst und probierst, desto mehr erfährst Du darüber was B nicht ist und was es ist. Und irgendwann entdeckst Du das ganze B und beginnst Dich dort zu leben.


B extrahiert sich durch das Leben


B löst sich aus allem, dem Guten wie dem Schlechten. Das Schlechte lässt erkennen, was B wohl nicht ist und reflektiert umgekehrt was es im Guten sein könnte. Man entdeckt B in der Krankheit, denn sie zeigt einem was B definitiv nicht ist. Schließlich macht Krankheit vergänglich und wenn B vergänglich wäre, dann gäbe es Dich nicht. In der Gesundheit blüht B hingegen sichtlich auf und scheint sich wohl zu befinden. 


Ergo:


Es ist egal wo man ist, was man macht und wie man es macht. Alles führt zu B, denn B extrahiert sich sowohl anhand dem, was B nicht ist als auch anhand dem, was B ist. Im Schlechten und Kranken ergeht man sich nach B im Ausschlussverfahren. Natürlich verläuft die Reise schön, erfüllend und blühend, wenn man dem Weg zu B auf dem Fuße folgt.


Die Rückreise von B nach A als C


Warum in aller Welt sollte B auch etwas Hässliches, Nichterstrebenswertes, Vergängliches sein. Welcher normale Mensch würde sich dann auf den Weg dorthin machen?! Der Rückweg von B führt aber nicht nach A sondern zu C. Wer C erreichen will, dem empfiehlt sich sinnvollerweise der Weg durch die eigenen Schatten.


Kein Weg


Wer allerdings stehen bleibt oder immer dieselben Wege im Kreise geht, wird es nicht finden. Jegliche Reise bedingt Bewegung und ein Fortschreiten von A nach B - sonst erreicht man nicht das Ziel! Wer steht, findet sich bald wieder in A und beginnt sich dort erneut zu langweilen. Wenn Dich also Langeweile überkommt, dann ist das Dein Zeichen, dass Du dich wieder auf den Weg machen solltest!


Kein Fortschritt ohne Rast


Jegliche Reise beinhaltet aber auch die Rast, einen Ort und Zeit zum ausruhen, reflektieren. Wer rastlos reist, erschöpft sich. Er kommt dadurch B nicht näher, sondern verliert sich.


So, lieber Wandersmann ...


Was ist „B“? ...


und für die fortgeschrittenen Wanderer: Was ist „C“?



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zum Artikel Eine Hommage an den Hintern in Ihrer Hose


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