Die besondere Rolle von Mensch und Erde

Das Spiel des
Lebens

Lustig-Weltbewegend-Tiefgründiges

von Mensch zu Mensch

Aus verschiedener Literatur (z.B. Michael Newton - Die Reisen der Seelen) geht hervor, dass wir freiwillig auf der Erde sind und uns freiwillig schwierige Situationen und Leben aussuchen. Mal abgesehen davon, dass dies zu einer Turboboost-Seelenentwicklung beiträgt, stellte sich mir immer die Frage, wo hier der übergeordnete Sinn sein soll. Weshalb wird so ein perverses Livetheater mit all den kleineren und größeren Übelkeiten überhaupt von einem „guten Gott“ veranstaltet. Ich habe lange darüber nachgedacht und bin zu folgendem Schluss gekommen:


Der Erde und den Menschen kommt im Spiel „Gut gegen Böse“ eine besondere Rolle zu: Sie ist eine Art Schmelztiegel von guten und bösen Gedankeneinflüssen, denen sich als Mensch inkarnierte Seelengeister freiwillig aussetzen. Dies dient im besonderen Maße der gegenseitigen Verständnisanreicherung zwischen Gut & Böse. Gute Geister stellen fest, dass sie unter bestimmten Umständen ebenfalls ins Negative fallen und vermeintlich böse Geister stellen fest, dass sie durchaus noch Gutes in sich tragen. Als Mensch weiß man durch die Amnesie bei Geburt nicht mehr, ob man in der Summe des Wirkens in seiner seelischen Vergangenheit eigentlich eher ein guter oder böser Bube ist. Jedes Leben ist ein Reset der seelischen Vergangenheit und bietet die Möglichkeit sich einer Seite zuzuwenden.


Jedes Leben beziehungsweise jegliches, bewusste Dasein führt automatisch zu innerer Entwicklung und letzten Endes zu einem guten Ende. Denn selbst wenn man über Millionen von Jahre hinweg alles Negative dieses Universums lebt und dadurch bis ans Äußerste in die Polarität der Negativität fällt, führt ein abschließendes Bewusstsein über „dies ist der falsche Weg“ letztendlich wieder zurück zum Guten. Ich denke darin liegt der Grund von: „Am Ende wird alles gut!“


Der einzige Pferdefuß einer Wiedervereinigung zwischen Gut & Böse besteht dann darin, dass man in der Lage sein muss, sich zu verzeihen und sich wieder in Friede & Freundschaft miteinander zu verbinden. Dieser heroischen Aufgabe haben wir Menschen uns gewidmet. Indem wir uns in jedem Leben Gut & Böse aussetzen; indem wir tagtäglich Gefahr laufen in unsere eigenen Schattenseiten zu fallen; indem wir selbst zu Tätern und Opfern werden; indem wir sowohl Gutes als auch Böses in uns selbst entdecken ... schaffen wir Verständnis für Gut & Böse und wachsen irgendwann darüber hinaus. Damit schöpfen wir, als Mensch inkarnierte Geister, einen Verständnis- und Versöhnungskit für ein universales Happy End zwischen Gut & Böse!


So einen wichtigen Job würde man hinter den Pfriemeligkeiten des menschlichen Alltags gar nicht vermuten, oder? ...

Ist aber nicht mehr und nicht weniger als meine schwabbelige, mir zurzeit einleuchtende Sicht der Dinge. Vielleicht erzähle ich morgen wieder ganz was anderes, gell.




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