Eine Hommage an den Hintern in Ihrer Hose

Das Spiel des
Lebens

Lustig-Weltbewegend-Tiefgründiges

von Mensch zu Mensch

Es wird Frühling im All-tag

Die Sonne bringt Kraft, die Natur erwacht, das Weibliche schwingt zum Frühjahrsputz

und das Männliche erneuert, woran die Kälte des Winters genagt hat.

So geht´s mit Frische und neuem Schwung ins neue Jahr. 


Wer sich dem Frühjahrsputz entzieht, belässt die Melancholie des Winters im Haus und trägt die Schäden der Kälte schwanger. Und so verbleibt der Winter als All-tag und taucht die Seele selbst an sonnigen Tagen in die Kälte, bis sie gar erfriert.


Glücklicherweise ist an jedem All-tag All(e)-zeit für einen Frühjahrsputz der Seele.



Es gab Zeiten, da war Ihr Hintern in der Hose nicht so wichtig. Zu Zeiten der sinnlichen Renaissance waren beispielsweise Ihre Sinne gefragt, da es darum ging das spielerisch Leichte des Lebens zu erfassen. Zu Zeiten des dunklen Mittelalters waren Sinne hingegen eher hinderlich. Denn in dieser Zeit galt es ohne Sinn- und Verstand das Heldenhafte, Ritterliche in uns zu entwickeln. Da konnte es im tugendhaften Zwist um eine holde Maid leicht mal passieren, dass Ihnen ein anderer den Saft aus der Hülle prügelt - was bei einer hohen Empfindsamkeit ein tiefes Empfinden mit sich bringt, auf das man gerne verzichten kann. Und mit einem starken Verstand hätten Sie sich in dieser Zeit gesagt: „Ich prügle mich doch nicht mit diesem Deppen! Wenn die hübsche Blonde lieber an rohem Holz hängt, dann geh ich schnurstracks zu der knackigen Rothaarigen dort drüben.“ Also auch nicht zielführend, denn zur Entwicklung der Tugendhaftigkeit und des Heldentums ist Grips in der Birne einfach kontraproduktiv.


Die letzte Zeit war geprägt vom Verstand. Mit einer weit entwickelten Intellektualität wurden große technische Erfindungen aus der Taufe gehoben. Das hat ganz gut geklappt und die entsprechende Entwicklung ist im großen und ganzen abgeschlossen. Das was jetzt mit dem Intellekt unserer materiell denkenden Wissenschaft noch entwickelt werden muss, sind nur noch ein paar Feinheiten durch Ausfeilen der Erkenntnis-Details. Der riesige, materielle Denkofen unserer Wissenschaft darf sich nun auf eine erweiterte Denkweise umstellen, um Neues zu entdecken. Ansonsten verliert er sich zunehmend in Erkenntnis-Popeln und vertrödelt sich in der Entwicklung von Apps für Handys. 


Auf der großen Uhr des Universums läuft gerade der Tag für die Entwicklung der Intellektualität ab. Ein Tag Universum entspricht in unserer Erdenzeit grob geschätzt 200 Jahren. Allerdings läuft nicht nur der Tag des Verstandes ab, sondern ein ganzes Universumsjahr, welches der Entwicklung eines Selbstbewusstseins mit unserem Verstand als Werkzeug gewidmet war. Einem teilenden, trennenden, spaltenden, analysierenden Verstand - aus dem neben vielen Erkenntnissen auch der Egoismus erwuchs, welcher wiederum unser Potenzial zum sogenannten Bösen beinhaltete. Hübscherweise befinden wir uns mit Ablauf dieses Universumstages und -jahres also zufällig gleichzeitig am Ende unserer Auseinandersetzung mit dem lieben, netten Bösen. Das Böse wird es zwar weiterhin geben, aber der Fokus auf dem Lebensraum Erde wendet sich anderem zu, weshalb wir nicht mehr mitten drin sein werden. Grund ist einerseits, dass die Erde, die letztendlich auch ein Wesen ist, keine Lust mehr darauf hat, sich der dauernden Randaliererei zu widmen. Andererseits ist eine Vielzahl der Wesen, denen die Erde als auch wir als Menschheit eine Weile unsere universale Zeit und Aufmerksamkeit widmeten, sich mittlerweile so ausgiebig in der egozentrischen Machtgeilheit gebadet haben, dass sie dessen überdrüssig sind. Das Negative ist als Potenzial somit nach wie vor vorhanden, aber so ausgewaschen und ausgelebt, dass die alten, prägenden Wesen keine Lust mehr darauf haben.


Die Ära Verstand „hat also fertig“ und die Universumsuhr taucht nun aus dem letzten Frieren des Winters dieser verstandes-kühlen Zeit in ein neues menschliches Entwicklungssemester ein. In diesem wird das Herz gefragt sein und entwickelt werden, um sich mit dem Verstand zu verbinden. Damit Sie bzw. wir in das neue Jahr eintauchen können, müssen wir allerdings noch die Schäden und die Frostbeulen, welche der Winter des vergangenen Universums-Jahres in uns geprägt hat kurieren. 


Wer den Schutzmantel des Winters anbehält, dem wird es in der neuen, sonnigen Zeit unheimlich heiß werden. Es gilt somit den Schutzmantel der Persönlichkeitsmasken auszuziehen, der unser wahres Ich und Sein verbirgt und schließlich die darunter liegenden Wunden zu reinigen und zu heilen. Darüber hinaus gilt es auch noch die Spätzünder, welche die Zeichen der Zeit noch nicht erkannt haben und weiterhin unser Spielzimmer Erde mit egozentrischen und machtgeilen Spielchen verwüsten, in die hinteren Reihen der Gesellschaft zu bugsieren.


Und hierfür ist ein Organ gefragt, das in der vergangenen Zeit im wahrsten Sinne des Wortes immer „der Arsch“ war:


Unser Hintern in unserer Hose wird nun zum wichtigsten Organ der heutigen Zeit. Wenn wir ihn nicht entwickeln, pflegen und stabilisieren, dann fehlt uns im nochmals wahrsten Sinne des Wortes der nötige Hintern in der Hose, um die machtgierigen Ego-Filzläuse von den vorderen Plätzen unserer Gegenwart zu entfernen. An der Qualität unseres Allerwertesten und der damit verbundenen menschlichen Charakterqualitäten wird sich entscheiden ob Sie und wir die Abschlussprüfung des ablaufenden Universums-Jahres erfolgreich absolvieren und uns damit für die neue Zeit qualifizieren. Ihr Hintern ist nun gefragt, all Ihre positiven Sinne und Qualitäten zusammenzuhalten, damit Sie standhaft zu Ihrer Wahrheit finden und nicht um- und auseinanderfallen, wenn es gilt, diese nach außen zu tragen.


Sehen Sie im folgenden Artikel, was uns die Historie lehrt, wenn wir die Dinge ohne eigenen Standpunkt sich selbst überlassen.


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Bio - Was für Spinner!

Ich weiß gar nicht, was das mit dem Bio nun wieder soll. Es ist erstens teurer und zweitens ist es teurer. Wie bitte? Weil es Natur ist, ohne künstliche Zusätze? Na ob das gesünder ist, ist nicht bewiesen. Was sagen Sie? Sie kaufen Bio aus Rücksicht und Wertschätzung gegenüber Tier und Natur? ... Na davon kann ich mir auch nichts kaufen.


So, jetzt muss ich aber weiter, gleich ist Gottesdienst. Den will ich nicht versäumen, man will ja schließlich ein guter Mensch sein und in den Himmel kommen. Ach und übrigens, der Herr Pfarrer isst auch kein Bio - und der muss es ja schließlich wissen, oder?


Ja, was ist denn noch? ... Ich soll meinen Gott fragen, was er davon hält, wie die Massenzucht mit seinen Tiergeschöpfen und der Umwelt umspringt? Na nun werden Sie aber mal nicht komisch, junger Mann ...“