Kollaps-Prophylaxe Plan B

Das Spiel des
Lebens

Lustig-Weltbewegend-Tiefgründiges

von Mensch zu Mensch

 

Die Motoren unserer Politik und Wirtschaft laufen nach wie vor auf Hochtouren, damit wir den Eisberg vor uns auch sicher erwischen. Und da wir bei der letzten Wahl im großen und Ganzen wieder das altbewährte „Schnitzel mit Pommes“ aus der politischen Parteien-Speisekarte gewählt haben, ist der Eisberg-Volle-Kraft-Voraus-Kurs von Volkes Seite auch legitimiert. Etwas Aufprall-bremsend wirkt zwar der Wahl-Rauswurf der freiheitlichen Partei - deren freiheitliches Streben darin bestand, dass sich Wenige gegenüber Vielen unanständig große Freiheiten herausnehmen dürfen. In Verbindung mit den neuerlichen mini-sozialen Korrekturen ist der freimarktwirtschaftliche Eisbergflug damit aber nicht auf gesundes Maß und Ziel geerdet. Macht aber auch nichts, denn ...


Ein System-Zusammenbruch ist kein Beinbruch!

Selbst wenn das System der freien Marktwirtschaft kollabiert, leben wir nach wie vor real mitten in einem der reichsten Länder der Welt – reich an fruchtbaren Böden, High-Tech, Know-how, Luxus-, Kultur- und Freizeitangeboten. Es ist wichtig zu wissen, dass dann lediglich ein ideelles System gescheitert ist, an dem wir unser Streben ausgerichtet haben. In der Realität hat dies keinerlei tatsächliche Auswirkungen auf Gegenstände und Menschen. Es ist real nichts passiert - weniger als wenn ein Kieselstein umfällt!


Vor dem vollen Kühlschrank verhungern?

Es entscheidet sich in der Folge, ob wir jeder für sich einzeln vor dem vollen Kühlschrank verhungern oder mit Gemeinsinn das Leben in Ruhe und Frieden weiterdrehen – zumindest solange bis das alte oder ein neues Wirtschaftssystem wieder greift.


Trifft uns ein Systemkollaps unvorbereitet, dann entstehen durch den gesellschaftlichen Schock erst mal eine Leere und in der Folge unstrukturiertes Chaos mit entsprechenden Ängsten und Potenzial für destruktive Entwicklungen. Diese Leere gilt es mit einer alternativen Interaktionsstruktur zum bisherigen, globalen Wirtschaftssystem zu füllen. Dies lässt sich am Besten im kleinen Rahmen, also regional entwickeln.


Bei Eintreten eines Systemkollaps, gilt es somit schnell mit einem strukturierten Maßnahmenbündel an die Öffentlichkeit zu treten und den Gemeinsinn zu fördern. Die Herausforderung liegt darin, innerhalb kurzer Zeit alternative Strukturen und Organisationseinheiten für den wirtschaftlichen Austausch untereinander zu schaffen. Wichtig ist in erster Linie, dass die Nahrungsmittelversorgung in Gang kommt. Es gilt aber auch alle anderen Ressorts zu beleben. Zum einen, damit sich Menschen, die nichts zu Lebensnotwendigem beitragen können nicht unnütze fühlen und zum anderen, damit Menschen, welche einen wichtigen und großen Beitrag leisten (z.B. Landwirte) einen Grund darin sehen mit anderen zu teilen – nämlich weil andere bei der Arbeit zur Hand gehen, sich andere weiterhin um die Erziehung und Bildung der Kinder kümmern, wiederum andere die Landmaschinen warten, wiederum andere Gebäude in Schuss halten, wiederum andere die Dinge sauber halten und wiederum andere für gute Stimmung sorgen, etc.


Wenn es brennt kommt die Feuerwehr ...

Für den Brandfall haben sich Feuerwehren organisiert und spezialisiert, um schnellstmöglich und effektiv eingreifen zu können. Für einen potenziellen Systemkollaps sollte ebenfalls organisatorische Vorsorge getroffen werden, um im Bedarfsfall schnell und effektiv vorgehen zu können. Dies spart sehr viel Zeit und vermindert Unruhe, Ängste und Chaos.


Dies auf regionaler Ebene, aus kleinen Organisationseinheiten heraus (Dörfer und Gemeinden) zu organisieren und vorzubereiten, sollte prinzipiell kein großartiges Problem sein.


Für die Zukunft - egal ob mit, ohne, vor oder nach einem Kollaps - wünsche ich mir auf jeden Fall folgendes ...



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„Dinge verlieren nicht an Gewicht, wenn man sie leicht nimmt ... also warum es sich unnötig schwer machen? ...


Dinge nicht Ernst zu nehmen wäre allerdings Leichtsinn ...


Was halten Sie von ernsthafter Leichtigkeit oder leichtem Ernst?“