Der Casus Knaxus menschlichen Lebens

Das Spiel des
Lebens

Lustig-Weltbewegend-Tiefgründiges

von Mensch zu Mensch

 

Von Generation zu Generation übernehmen wir von unseren Eltern und aus unserem Umfeld, was in unserer Gesellschaft ... in unserem Land ... in unserer Stadt ... in unserer Familie wichtig ist. Die Grundpfeiler des Erstrebenswerten halten sich somit bereits seit vielen Tausend Jahren und wurden lediglich mit ein paar Oberflächen-Fresh-ups bezüglich was gerade „in“ oder „out“ ist dem jeweiligen Zeitgeist angepasst. Doch woher wissen wir, ob diese Dinge wirklich für uns wichtig, richtig und zielführend sind?


Eines Tages dachte ich mir folgendes:

  1. Ich mache und tue, renne umher, schaue nach etwas und dann wieder nach etwas anderem, bin fürchterlich immens dafür oder dagegen - bis es mich irgendwann dann doch nicht mehr interessiert. Ich ärgere mich und sorge mich, freue mich dann wieder und lache mit allem was ich habe ... aber was ist, was wäre, wenn ich mich ein Leben lang wohlmeinend abrackere und nach meinem Lebensabspann sagt dann einer: „Das war toll, hat von weitem sehr lustig ausgesehen - aber um das ging´s nicht!“ ...
    Ein Leben lang abgerackert und dann gibt´s von der Jury satte 0 Punkte und die Note 6 wegen Themaverfehlung! ... Da käme ich mir ja wahnsinnig dämlich vor ...


Dann dachte ich:

  1. Ich mach mich doch hier nicht zum Affen! Also wo ist der Beipackzettel für mein Leben? Wie bitte, den gibt es nicht! Für jeden Krimskrams gibt es Beipackzettel und Bedienungsanleitungen, aber mich, als Mensch stellt man einfach so in die Landschaft ... Schlamperei!


So dachte ich dann:

  1. Da hilft alles jammern nichts, man muss mal wieder alles selber machen. Es gilt also die Frage aller Fragen zu stellen:


  1. Was bin ich, was soll ich hier und wie macht man das,
    was man hier soll am besten? 


Kaum hatte ich die Frage gestellt, kamen im Laufe der Zeit Antworten - entweder aus mir heraus oder durch Ideeneinschläge von außen. Um diese verstehen und annehmen zu können, bedurfte es vor allem einer riesigen Portion Naivität - dem unbedarften Bruder des Größenwahns. Darin liegt meines Erachtens der Casus Knaxus, an dem vermutlich die meisten Sinn- und Gralsucher scheitern. Denn in der Regel gehen wir davon aus, das große Ganze muss unheimlich komplex und kompliziert sein. Diese Denkweise ist aber in etwa so zielführend, wie wenn man große Elefanten mit dem Mikroskop sucht. Und da wir über Jahrtausende hinweg das große Ganze, sprich Elefanten mit dem Mikroskop gesucht haben, fanden wir erstens keine und haben zweitens mit unseren heutigen, auf Details fixierten High-Tech-Wissenschafts-Denk-Mikroskopen endgültig bewiesen, dass es wirklich keine Elefanten geben kann! Sonst hätten wir Sie mit dem High-Tech-Mikroskop ja schließlich schon längst gefunden, oder?


Letztendlich standen wir aber schon immer direkt vor dem Elefanten beziehungsweise lebten in einer Welt voller Elefanten. Denn in Wirklichkeit ist es genau umgekehrt als wir Gehirngesteuerten, im gesellschaftlichen erster-Klasse-Lebenszug Europa sitzenden Menschlein bisher dachten:


  1. Je größer der Zusammenhang desto einfacher das zugrunde liegende Prinzip!


Will heißen, wenn Sie das Allerhöchste und Größte verstehen wollen, dann müssen Sie einfach denken, wie ein kleines Kind. Dementsprechend ist der Ursprung und das Grundprinzip des Lebens so einfach wie eine Bilderbuchgeschichte. Es gilt allerdings auch: Je mehr Sie das große Ganze im Detail nachvollziehen und verstehen wollen, desto komplizierter und komplexer wird es. Dementsprechend ist die Ausprägung und reale Umsetzung des menschlichen Lebens bzw. Universums aus dem beschränkten Menschendasein heraus nur schwer fassbar. Ein kleines Beispiel:


  1. Grundprinzip und Ursprung von Tisch & Stuhl sind: Auf dem Boden sitzen ist ungemütlich. Praktischer und gemütlicher ist es, auf etwas zu sitzen, den Rücken anzulehnen, die Beine baumeln zu lassen und vor sich etwas zu haben, auf dem man etwas abstellen kann.


  2. Die praktische Umsetzung dieses Prinzips in Form der Entwicklung und Herstellung eines Tisches ist sehr komplex. Wenn Sie heute im Möbelhaus einen Tisch kaufen, dann steckt darin sehr viel von dem Wissen, das wir Menschen im Laufe unserer Evolution angesammelt haben. Nämlich das Know-how eines Tischlers (Handwerkskunst), Klebstoff (Chemie), Schrauben/Verbindungen (Metallurgie), Beschichtung der Tischplatte (Verfahrenstechnik), Fräs- und Drehmaschinen (Maschinenbau) und letztendlich Marketing, Buchhaltung, Personalführung, etc. Ergo Grundprinzip kinderleicht - Umsetzung im Detail komplex!


Parallel zu meinen Überlegungen habe ich mich zum Heilpraktiker weitergebildet und die Prüfung vor dem Gesundheitsamt erfolgreich absolviert. Was viele nicht wissen ist, dass in der Heilpraktikerprüfung ausschließlich allgemeinmedizinisches Wissen über Körperbau, Funktionsabläufe, Krankheitsindikationen und Krankheitsverläufe abgefragt wird. Das Bestehen der Prüfung erfordert also mindestens 2 - 3 Jahre intensive Beschäftigung mit Allgemeinmedizin - danach oder davor werfen sich viele Heilpraktiker häufig erst auf das Erlernen naturheilkundlicher Verfahren.


Hinsichtlich der Allgemeinmedizin war ich einerseits erstaunt, in welcher Komplexität der Körperbau und Funktionsabläufe im Menschen nachvollzogen wurden. Auf diesem Feld und bei der Forschung nach Arzneien, die „funktionsuntüchtige“ Organe/Körperfunktionen ersetzen, leistet die Allgemeinmedizin wirklich Großartiges. Andererseits war ich bestürzt, wie zusammenhanglos und oberflächlich in der Medizin gedacht und agiert wird: So sind ein Skalpell und chemische Arzneimittel zwar hervorragend - aber nicht als Heilung sondern nur als lebensrettende Notmaßnahmen. Schließlich kommt ein Skalpell erst dann zum Einsatz, wo Heilungsmaßnahmen vorher versagt haben oder Heilung infolge eines geschwächten Organismus oder Unfalls gerade nicht möglich ist. Wirkliche Heilung hat eine ganz andere und viel tiefer gehende Qualität und ist am besten daran messbar, wie selbstbestimmt und glücklich Sie sind.


Aber wie will man auch etwas effektiv heilen, wenn man keine „vernünftige“ Ahnung davon hat, weshalb es überhaupt krank wurde. Die Krankheitsursache auf Bakterien und Viren zu schieben, ist in etwa so pfiffig wie die Aussage: Der Löwe ist schuld am Gazellensterben! Letzten Endes ist eine langsame, schwache, unachtsame oder gar dämliche Gazelle in der afrikanischen Savanne für ihre Umwelt schlichtweg zu dämlich, langsam, schwach oder unachtsam! Das gleiche Prinzip gilt in der Regel auch für den Menschen und seinen Bazillus, bei dem er auf der Speisekarte steht.


Also habe ich meine naiven Findungen bezüglich des Ursprungs des Lebens einfach naiv weitergedacht und daraus die Konstruktion des Lebens nachvollzogen und daraus wiederum die Ur-Ursache von Krankheit abgeleitet. Das ganze Konstrukt fußt auf blanker, philosophierter Theorie. Sie finden entsprechend auf der Sub-Webseite Consciana-Gesundheit ein tiefgreifendes Heilungsverständnis, das sich allerdings auch als tiefgreifender Blödsinn entpuppen kann - da bisher weder ich noch andere dessen Praxistauglichkeit ausreichend nachvollzogen haben. Wie bei allem im Leben, ist es also Ihrerseits keine Dummheit, sich Ihren eigenen Reim darauf zu machen.


Hier auf „Das Spiel des Lebens“ finden Sie allgemeine Artikel zu Gesellschaft, Politik, Persönlichkeitsentwicklung, Liebe, Gesundheit etc. Diese beleuchten unsere aktuelle, gesellschaftliche Lebensphilosophie beziehungsweise verweisen auf Möglichkeiten, wie man manches wohl besser gestalten könnte.


Zu unserem übergeordneten Schöpfungssinn (warum und wofür wir geschaffen wurden) bezüglich ...


  1. Was wir sind, was wir hier sollen ...


finden Sie hier kaum etwas. Dazu hatte ich irgendwann keine Zeit und Lust mehr zum tippen. Letztendlich ist man auch nicht auf der Erde, um den großen Sinn zu verstehen. Für derlei Überlegungen hat man in seiner geistigen Form nach dem Ableben die deutlich bessere Perspektive als im beschränkten Menschsein. Aber bezüglich dem ...


  1. Wie wir das, was wir hier sollen am besten machen! ...


gilt, das was auf der Geburtsverpackung drauf steht: einfach ein Mensch sein und sich menschlich verhalten!


Vielmehr isses nicht - das ist der Grundsatz unseres Lebens. Und wenn sie ihn beherzigen, erhalten Sie oben nach ihrem Ableben ein dickes Fleißbildchen. Dieser Grundsatz sollte übrigens die Quintessenz und der Verhaltensmaßstab jeglicher Religion sein - ansonsten ist sie aus meiner Sicht noch ein spiritueller Irrläufer.



So denke ich, könnten Sie denken:

  1. „Was der kann, kann ich schon lange!“ ...


Denken Sie also was und wie Sie wollen. Das steht Ihnen gut und unter anderem sind Sie deswegen hier, denn dafür wurden Sie  mit der Gestaltungs- und Reflexionsfreiheit des menschlichen Bewusstseins ausgestattet!



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„Intelligenz fördert die Geschwin-digkeit des Fortschritts und die Größe der Errungenschaften. Sie beinhaltet allerdings keinerlei Kompetenz über richtig oder falsch. Intelligenz schützt deshalb nicht vor Dummheit!


Ob jemand kluge oder dumme Ideen hat, ergibt sich aus dem Herzen. Somit gibt die Qualität des Herzens vor, ob ein Mensch Dummes oder Gescheites unternimmt. Das Gehirn belegt im Folgenden lediglich die Größe der Dummheiten bzw. des Gescheiten.“



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