Weswegen sind Sie eigentlich hier, auf der Erde?

Das Spiel des
Lebens

Lustig-Weltbewegend-Tiefgründiges

von Mensch zu Mensch

Aus irgendeinem Grund sind Sie hier, auf der Erde als Mensch. Der Grund Ihres Daseins liegt aber vermutlich nicht darin, weil sich die Steine ohne Sie so einsam gefühlt hätten. Oder weil der Kartoffelsalat ohne Ihre liebevolle Zuneigung, die Welt zerstören würde. Oder denken Sie, es ist reiner Zufall, dass Sie hier sind? Das ist zwar schon mal besser, als irgendwelchen Glaubensvorstellungen von der Stange hinterher zu rennen, aber damit werden sie es vermutlich auch nicht gerade unter die Top 10 der irdischen Geistesblitze schaffen. Eines ist aber schon mal Fakt: Sie sind ein selbstständiges Wesen und unabhängig von größeren und höheren Mächten können Sie sich hier jederzeit vom Acker machen. Kann zwar bisschen weh tun und unangenehm sein, sich selber abzumurksen, aber es liegt definitiv in Ihrer Hand. Wenn es in Ihrer Macht steht hier zu verschwinden, dann stand es vielleicht auch in Ihrer Macht hier geboren zu werden. Weiß man aber nicht genau, oder? Aber in jedem Fall können wir schon mal festhalten, dass Sie hier tun und lassen können was Sie wollen.


Hinzu kommt aber noch ein weiterer, wichtiger Aspekt Ihres Daseins. Und dieser tritt auf den Plan, sobald Sie in einen Spiegel blicken: Hat Sie aus dem Spiegel schon mal einer oder eine angesehen, den Sie am liebsten zum Fenster hinaus geschmissen hätten? Haben Sie sich schon mal beschissen oder überglücklich gefühlt, anhand dem was das Menschlein im Spiegel Ihnen widerspiegelt? ... Da ist der Punkt, lieber Mitmensch. Denn egal ob Sie freiwillig, zufällig, gezwungenermaßen oder sonst wie hier gelandet sind:


  1. Sie haben Ansprüche an sich, wie Sie sich hier heute und morgen gerne sehen würden bzw. gestern gerne gesehen hätten!


Egal welche spirituelle Vorstellung Sie haben, wie es nach dem Tod weitergeht: Ob gar nicht, weil es das dann schon war, oder auf einer Wolke, oder mit weiteren Reinkarnationen auf der Erde. Wenn Sie nur ein einziges Leben haben und danach für ewig weg sind vom Fenster, dann wird das, was Sie in dem einen Leben gut oder nicht gut gemacht haben umso gewichtiger. Sofern es danach für Sie irgendwie weitergeht, werden Sie zurückblicken und sich umso mehr freuen, wenn Sie Ihren Vorstellungen gemäß gelebt haben bzw. sich in den nicht mehr vorhandenen Hintern beißen, wenn Sie nicht das gelebt haben, was Sie von sich erwarten. Deshalb als kleiner Rat:


Werden Sie sich darüber klar, was Sie von sich selbst erwarten! Wie würden Sie sich gerne sehen, verhalten, gegenüber anderen auftreten? Was machen Sie gerne, worin liegen Ihre Talente, worin gehen Sie auf? Was würden Sie gerne tun und verwirklichen? Wie sollte die Gesellschaft und die Welt um Sie herum beschaffen sein, damit Sie gerne darin leben?


Nach meiner Einschätzung haben wir auf der Erde ca. 5 % Egozentriker, die andere vor ihren Karren spannen und die Welt zum eigenen Vorteil nutzen - ohne Rücksicht auf Verluste und egal mit welchen Mitteln und Wegen. Hinzu kommen einige, die sich von dieser Verhaltensweise haben anstecken lassen und sich ebenso verhalten. Dann haben wir auf der anderen Seite rund 5 - 10 %, welche aktiv versuchen, die Dinge zum Positiven zu wenden - mit täglich steigender Tendenz.


Schließlich gibt es noch die große Menge an passiven Menschen. Passive Menschen reflektieren weder sich, noch die Geschehnisse um sie herum. Passive Menschen akzeptieren die Bedingungen wie sie sind. Sie kommen erst gar nicht auf die Idee, diese zu ändern oder trauen es sich nicht zu. Passive Menschen bilden den Mainstream und sind beliebig manipulierbar, sowohl politisch als auch ökonomisch durch Marketing. Passive Menschen sind weder schwarz noch weiß. Sie sind grau und farblos und richten sich nach anderen oder dem was Ihnen gerade als in oder out vorgekaut wird. Sie leben nicht selbstbestimmt, sondern lassen sich fremd-leben. Passive Menschen denken, sie können nichts ändern. Aber passive Menschen sind in Wahrheit ausschlaggebend, da sie die Mehrheit bilden. Aber Passivität ist grundsätzlich okay, denn jeder hat das Recht so zu leben wie er will, so lange er anderen damit nicht auf den Keks geht. Aber abgesehen davon, dass man als Passiver in einer Welt der Machtgeilen zu deren Spielball wird, gibt es einen gewichtigen Grund, der dagegen spricht, passiv zu sein:


Sie entsprechen damit nicht Ihrem eigenen Anspruch an sich selbst!


Als graue Mainstream-Maus wird früher oder später eine Unzufriedenheit mit der Art und Weise wie Sie leben aufkeimen (Stichwort: Midlife-crisis). Das ist bis rund 30 Jahren noch nicht so tragisch, denn bis dahin ist man damit beschäftigt, sich einen Stammplatz im Leben zu ergattern. Mit dem Älter werden wird aber das blosse Glück im Außen zunehmend an seiner Oberflächlichkeit verdampfen und lässt sich durch gesteigerten Konsum und Ablenkungen nurmehr pseudomäßig erhalten. Während Ihres Lebens gibt es einen Indikator, der Ihnen zielsicher anzeigt, wenn Sie über oder unter Ihrer Gebühr leben: Nämlich Ihre Krankheiten und Ihre Gebrechlichkeit.


Gebrechlichkeit bedeutet, Sie sind hier mit Ihrem Lebensauftritt zu schwach vertreten. Krankheit zeigt an, dass Sie Ihren Körper nicht genügend achten oder Ihren inneren Bedürfnissen nicht ausreichend nachgehen. Näheres und genaueres hierzu können Sie auf der Sub-Seite Consciana-Gesundheit nachvollziehen. Jedoch spätestens bei Ablauf Ihres Lebens werden Sie sich Vorwürfe machen, nicht Sie selbst gewesen zu sein und nicht Ihr Leben gelebt zu haben.


Aus meiner selbstgebastelten spirituellen Sicht der Dinge kann ich Ihnen schon mal gratulieren: Allein die Tatsache, dass Sie hier auf der Erde sind, zeigt den enormen Mut und die Großherzigkeit Ihres inneren Wesens. Aus der Friede-Freude-Eierkuchen-Sicht des Himmels - einer schmerzfreien Welt ohne jegliche Negativität - ist das hier auf der Erde absoluter Wahnsinn. Im Himmel gibt es keinen Neid, Hass, Gewalt, Vergewaltigung, Erniedrigung, Mobbing, Opfer, Krankheit, Hunger, Engpässe, Schmerz. Aus Sicht des Himmels ist das hier die Hölle und Sie müssen wahrlich verrückt gewesen sein, hier herzukommen, denn Ihre ursprüngliche Heimat ist eine Art Himmel. Aber Sie haben es trotzdem getan und nach allem was ich darüber weiß, sogar freiwillig! Warum machen Sie so was? Warum sind Sie hier - an einem Ort, der die Hölle sein kann? Wie auch immer. Das Gefühl, welches sich am Ende eines nicht gelebten Lebens einstellt, lässt sich in etwa wie folgt beschreiben:


  1. Sie haben großes Talent und qualifizieren sich als Triathlet für den Ironman auf Hawaii - einem der härtesten Sportereignisse der Welt. Sie freuen sich auf diese Herausforderung und trainieren mit viel Fleiß und Ausdauer. Dann stehen Sie in Hawaii am Start, es fällt der Startschuss ... und Sie bleiben stehen. Sie trauen sich nicht loszulaufen, weil Sie Angst haben, etwas falsch zu machen. Sie gehen frustriert in die anliegenden Kneipen, um sich volllaufen zu lassen oder lenken sich mit Hulahula von ihrem aufgewühlten Gewissen ab.


  2. Der Triathlon endet. Der Sieger wird geehrt, die anderen freuen sich dabei gewesen zu sein und den härtesten Triathlon der Welt überhaupt gemeistert zu haben. Diejenigen, welche es nicht ins Ziel geschafft haben, trauern zuerst etwas. Aber sie erkennen sich schließlich selbst an, es versucht zu haben und ihr Bestes gegeben zu haben ...


Leider traut sich ein großer Teil der Menschen auf der Erde nicht, das eigene Leben selbstbestimmt und aktiv zu gestalten und parallel in der Hulahula-Kür die Sau rauszulassen - denn das Feiern und Genießen gehört zum Leben natürlich auch dazu!


Wie Sie Ihren eigenen Ansprüchen gerecht werden:

Lassen Sie mal alle Sorgen und Probleme beiseite, lauschen und fühlen Sie tief in sich hinein. Blicken Sie auf Ihr Leben zurück, sehen Sie sich heute im Spiegel an und überlegen Sie sich, ob Sie so wie Sie leben glücklich und zufrieden mit sich sind. Dabei ist jetzt mal eher zweitrangig, ob Sie kegeln, Tennis spielen, in der Feuerwehr aktiv sind oder die große Karriere machen. Es geht in der Hauptsache um Ihr Verhalten gegenüber sich selbst, gegenüber anderen und gegenüber dem Ganzen (Umwelt, Natur, Gesellschaft). Was erwarten Sie diesbezüglich von sich? Wie sehen Sie sich selbst am liebsten? Welche Klamotten, Farben und welchen Style würden Sie tragen, wenn Sie unabhängig von anderen der einzige Mensch auf der Erde wären? Was müssen Sie tun und wie müssen Sie sich verhalten, damit Sie selbst mit sich zufrieden sind?


Und dann versuchen Sie, sich so zu verhalten, wie Sie sich insgeheim am liebsten sehen. Ganz langsam und sachte, Schritt für Schritt. Zuerst insgeheim zuhause im Kleinen und dann immer mehr authentisch im Außen. Ihre Selbstsicherheit, innere Zufriedenheit und Glücksgefühl steigen langsam und allmählich von Tag zu Tag. Probieren Sie mal folgendes, wenn Sie Lust haben:


Schätzen Sie sich selbst:

  1. Gehen Sie an die frische Luft, in die Natur, bewegen Sie sich, treiben Sie Sport - damit achten Sie sich selbst und Ihren Körper, der Ihnen als Erden-Fahrzeug zur Verfügung gestellt wurde.

  2. Essen Sie biologisch hergestellte Nahrungsmittel - Sie sind ein Lebe- (=Bio)Wesen und kein Roboter. Nahrungsmittel, die unter unnatürlichen Gewinn- und Massenaspekten hergestellt wurden, befriedigen nur Ihren Körper bzw. stopfen ihn voll. Ihr Seele und Geist verhungert allerdings innerlich, da diese Nahrungsmittel keine Lebendigkeit (Bio) und Fröhlichkeit beinhalten.

  3. Gönnen Sie sich etwas, haben Sie Spass - seien Sie es sich wert.

  4. Versuchen Sie immer mehr Sie selbst zu sein; sagen Sie gegenüber anderen, was Sie denken, was Sie gut und schlecht finden, was Sie gerne verwirklichen würden und wie Sie vorgehen würden.

  5. Zeigen Sie anderen Ihre Grenzen auf und verteidigen Sie diese mit allem, was Sie haben.

  6. Finden Sie Ihr Ding und setzen Sie es für sich und Ihre Mitmenschen um.


Achten Sie andere:

  1. Kein Mobbing, keine Opfer, kein (verletzendes) lustig machen auf Kosten anderer (die Wahrheit kann man anderen aber durchaus auf eine nette Art und Weise unter die Nase reiben).

  2. Kümmern Sie sich um Ihre Familie, vor allem Ihre Kinder bis sie erwachsen sind.

  3. Wenn Sie bei anderen etwas toll finden, dann sagen Sie es ruhig.

  4. Lassen Sie andere das denken und tun, was diese tun wollen. Jeder hat das Recht mit sich selbst anzustellen, was er will, solange er anderen damit nicht auf den Wecker fällt.


Übernehmen Sie Verantwortung für Tiere, Umwelt, Gesellschaft (das große Ganze):

  1. Überlegen Sie sich inwiefern Ihre Lebensweise der Umwelt schadet.

  2. Kaufen Sie Nahrungsmittel, welche unter Achtung von Tier und Natur hergestellt wurden (Bio-Produkte).

  3. Seien Sie sich bewusst, dass ein Schnitzel mal ein Tier war, dass sterben musste, damit es der Koch für Sie panieren kann. Danken Sie dem jeweiligen Tierchen in Gedanken für dieses Opfer, bevor Sie es auffuttern.

  4. Fordern Sie bei den durch Ihre Wahl legitimierten Politikern die Achtung vor Tier und Umwelt ein.

  5. Empören Sie sich, wenn Tier und Umwelt nicht geachtet werden.

  6. Treten Sie für Ihre Rechte und die Recht Ihrer Mitmenschen ein (Fairtrade).

  7. Akzeptieren Sie keine Ungleichbehandlung innerhalb Ihrer Gesellschaft.

  8. Bringen Sie sich auch mal uneigennützig für die Allgemeinheit ein.

  9. Denken Sie auch mal an die benachteiligten Menschen dieser Welt. Wenn es ein nächstes Leben gibt, dann sind Sie vielleicht der Benachteiligte und freuen sich, wenn ein Bevorteilter an Sie denkt.


Seien Sie bei all dem nicht perfekt! Sie müssen es nicht übertreiben, denn wo gehobelt wird, fallen Späne und wo gelebt wird, geht auch mal etwas zu Bruch. Perfektion wird Ihnen nicht gelingen, verdirbt den ganzen Spass am Leben und beinhaltet das zwangsläufige Scheitern. Wichtig ist, dass Sie mit Achtung in Ihrer Welt leben, auch wenn Sie dabei zwangsläufig mal unachtsam sind. Kümmern Sie sich dann in erster Linie um Ihr Glück und Ihre Zufriedenheit. Wenn Sie selbst unglücklich und unzufrieden sind, sind Sie für niemanden eine echte Hilfe. Allein dadurch, dass Sie glücklich, zufrieden und authentisch leben, bieten Sie dem Unterbewusstsein Ihrer Mitmenschen an, es Ihnen gleich zu tun.


So werden Sie nach und nach zu Ihrem eigenen Held - dem Meister Ihres Lebens!

Selbst wenn Sie dabei nur einen Schritt von 100.000 Schritten vorwärts tun, dann war Ihr Leben bereits ein Erfolg. Selbst wenn Sie in einen Fettnapf nach dem anderen tappen, dann werden Sie sich schließlich selbst den Mut zugestehen, es in jedem Fall probiert zu haben. Und dadurch, dass man erfahren hat, wo es nicht lang geht, weiß man durch ein Leben nach dem Ausschlussverfahren automatisch bereits mehr über die richtige Richtung. Das einzige was Sie sich selbst nur schwer verzeihen werden, ist stehen zu bleiben, als eine graue Mainstream-Maus. Sie haben sich dann unter dem Strich einer irdisch-höllischen Situation ausgesetzt, ohne etwas dadurch erreicht zu haben.


Abschließend noch ein kleiner Trost aus eigener Erfahrung:


  1. „Man kann auch mit vollen Hosen vorwärts gehen,

  2. es geht durch Höhen und Tiefen, macht manchmal Angst, man fühlt sich unsicher, wird abgewiesen, fühlt sich alleine, versagt hie und da ... aber es geht immer weiter vorwärts, ist unheimlich spannend und führt letzten Endes immer zu einem umfassenden Happy End ...


  3. na hoffe ich jedenfalls ...


  4. oder ist letztendlich doch alles anders und es ist Wurscht, wenn man sich hängen lässt? ... schließlich weiß es ja keiner genau, oder? ...


  5. Aber wenn es letztendlich Wurscht wäre, dann wäre es ja auch Wurscht und nichts kaputt, wenn man sich selbst gegenüber sein Bestes versucht hätte? ... Ja, nein oder vielleicht ...


  6. Wenn man aber nix für sich selbst auf die Reihe gebracht hat und es letztendlich doch nicht Wurscht wäre?! ... Hmmm oder wie, wo, was?


  7. Na, ich geh auf jeden Fall mal auf Nummer sicher, gell.“




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Aus einer Rede von Nelson Mandela:

Unsere tiefste Angst ist nicht, dass wir unzulänglich sind. Unsere tiefste Angst ist, dass wir grenzenlose Macht in uns haben. Es ist unser Licht und nicht unsere Dunkelheit, wovor wir uns am meisten fürchten.


Wer bin ich schon, fragen wir uns, dass ich schön, begabt und fabelhaft sein soll? Aber ich frage Dich, wer bist Du, es nicht zu sein? Du bist ein Kind Gottes. Dich kleiner zu machen, dient unserer Welt nicht. Es ist nichts Erleuchtendes dabei, sich zurückzuziehen und kleiner zu machen, damit andere Leute nicht unsicher werden, wenn sie in Deiner Nähe sind.


Wir wurden geboren, um die Herrlichkeit Gottes, die in uns ist, zu offenbaren. Sie ist nicht nur in einigen von uns, sie ist in jedem von uns. Wenn wir unser eigenes Licht strahlen lassen, geben wir unbewusst unseren Mitmenschen die Erlaubnis, dasselbe zu tun.“