Wie unterscheidet man Himmel und Hölle?

Das Spiel des
Lebens

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von Mensch zu Mensch

Himmel und Hölle sind keine Orte, sie repräsentieren vielmehr eine bestimmte Haltung. Somit entscheidet die innere Haltung der Wesen sowie deren daraus nach außen spiegelndes Verhalten gegenüber anderen und anderem, ob sie um sich einen Himmel oder eine Hölle schaffen. Beides kann überall stattfinden - in geistigen Welten aber auch auf der Erde. Sie können somit in einem Kriegsgebiet aufwachsen, das Ihnen Ihr Leben als „die Hölle“ erscheinen lässt oder innerhalb einer Familie, die einen achtsamen und respektvollen Umgang untereinander pflegt. Sie können sich in Ihrem späteren Leben entscheiden, als Tenor dem „Friede & Freude“-Chor beizutreten oder Ihre Stimme und Schaffenskraft dem Ku-Klux-Clan mit partnerschaftlichen Beziehungen zur Mafia widmen. Sie wählen damit ein Umfeld zwischen Himmel und Hölle und gestalten es durch Ihr Da- und Dabeisein weiter aus.


Normalerweise treffen sich die meisten nach dem Leben in ihrer geistig-seelischen Form mit vielen anderen in einer himmlische Gemeinschaft wider. Diese ist wie eine Art Wellnesshotel um die Erde gespannt und ermöglicht Reflexion und Austausch mit anderen über vergangene Leben und Pläne für neue Leben auf der Erde. Im Hotel werden - ähnlich wie auf der Erde - verschiedene Kurse angeboten, welche von Wesen mit zahlreichen und fortgeschrittenen Erderfahrungen geleitet werden. Die Leitung des Hotels „Ruhe & Friede im Himmel“ obliegt Wesen, welche die Erderfahrung und Dualität gemeistert haben. Die Gründung des Erholungshotels und des Abenteuerparks „Erde“ geht auf himmlische Ur-Schöpferwesen zurück. Im Hotel sind alle willkommen und nach dem irdischen Ableben eingeladen. Alle heißt wirklich alle - sprich selbst Menschen, die sich in ihrem Leben als Diktator ausgetobt haben, sind willkommen - vorausgesetzt sie zeigen Reue, was nach Aufhebung der geistigen Teil-Amnesie im menschlichen Körper mit dem Tod in der Regel der Fall ist.


Es gibt Unterscheidungsmerkmale, woran Sie erkennen, inwiefern Ihr Umfeld himmlische oder höllische Strukturen aufweist. Teilweise sind die Unterschiede klar und eindeutig erkennbar, teils handelt es sich aber auch um filigrane Mechanismen. Als Grundsatz gilt:


  1. Dort wo man am Wenigsten hinsieht-zweifelt-überprüft-nachdenkt-sich einfühlt, ... weil man verdrängt, abgelenkt oder verblendet ist, gedeiht Negatives am besten!


Ihr Bewusstsein (Denken und Fühlen) ist wie ein Scheinwerfer: Wenn Sie Ihre Aufmerksamkeit auf etwas richten, dann beleuchten Sie es dadurch. Schattengewächse können unter Beleuchtung nicht wachsen - alles Negative wird bloss gestellt und weicht nackt Ihrem Bewusstsein.


Pikanterweise findet man die größten Negativumtriebe häufig dort vor, wo man vorgibt, Menschen davor zu schützen! Das ist schon fast amüsant, wenn´s in der Auswirkung nicht so traurig werde.



Merkmale einer „höllischen Struktur“ (Höllenmerkmale):


  1. Machtgefüge & hierarchische Strukturen
    Im Himmel gibt es keine Hierarchie. Es gibt kein Größer - kleiner - Besser - schlechter. Erfahrene, alt-ehrwürdige Wesen oder Archetypen (Götter bzw. Gott) fordern niemals Respekt oder Unterordnung ein. Der Respekt und die Ordnung ergibt sich auf natürliche Art und Weise und solange man die Freiheiten und Grenzen des anderen achtet, kann jeder tun und lassen was er will.

    Die Hölle entsprang quasi als Absplitterung aus der Entwicklung des Egos - dem Verständnis von sich als etwas Einzelnem, Getrenntem. Das Werkzeug des Egos ist der Verstand - dessen Uraufgabe darin besteht, Dinge zu vergleichen, zu trennen, aufzuspalten, zu analysieren und zu zerlegen. Dies dient einerseits der Neugierde, um Dingen auf den Grund zu gehen und sie für sich (Ego) nutzbar zu machen. Zum anderen dient der Verstand dem Vergleich des Egos mit anderen, um sich zu definieren und abzustecken. Aus dem Ego entspringt die Lust auf Wettbewerb und der Drang danach der Schnellste-Beste-Größte zu sein. Dies alles ist an sich noch eine positive Entwicklung, die dazu beiträgt stets über sich hinaus zu wachsen. Das ganze gleitet erst ins Höllische ab, wenn man aus der Überlegenheit die Unterlegenheit des anderen ableitet und diesen unter Zwang hierarchisch unter sich presst. Höllenmerkmale sind dahin gehend:


  2. Zwanghafte Machtgefüge und unnatürliche hierarchische Strukturen

  3. die Unterdrückung anderer



  1. Der große Gott & der kleine Mensch

  2. Das Verhältnis von Gott zu Mensch lässt sich in etwa wie das Verhältnis von Vater/Mutter zu ihren Kindern beschreiben. Während die Eltern in ihrem Wachstum, Erfahrungen und Seelenalter den Kindern schon ein Stück voraus sind, steht den Kindern manches erst noch bevor. Aber so wie auch Kinder irgendwann eigene Wege gehen und andere Erfahrungen sammeln, gehen auch wir als Mensch eigene Erfahrungen und sammeln Erkenntnisse, die so manches Gottwesen nicht aufzuweisen hat. Deshalb gibt es beispielsweise auch sehr weit entwickelte Himmelswesen, welche sich die aus Himmelssicht massive Erfahrung eines Erdenlebens bis dato nicht „Lebens-live“ angetan haben. Aus diesem Grunde werden Menschen egal welcher Couleur selbst von weit fortgeschrittenen Wesen niemals als klein betrachtet. Und niemals wird ein himmlisches Wesen von einem anderen Kniefälle oder untertäniges Gehabe einfordern. Wie würden Sie schließlich einen Vater finden, der seine Kinder mit sich selbst vergleicht und deshalb als klein und doof abstempelt; der ferner daraus ableitet, dass Sie klein und doof wie Sie sind, ihm gefälligst zu dienen und zu huldigen haben? Stellen Sie sich so den lieben Gott vor? ... Höllenmerkmale sind:


  1. Unterscheidungen zwischen großer Gott & kleiner Mensch

  2. wenn Ehrbezeugungen erwartet werden (z.B. vor einem Gott knien, sich in den Staub werfen) Wenn Sie es aus innerem Empfinden heraus tun, ist das okay. Aber ein gütiger Vater/Gott wird Sie dann wieder auf die Beine ziehen und sagen, dass es das nicht braucht.

  3. jemandem dienen müssen

  4. Tier- und Menschenopfer



  1. Schüren von Angst, drohen mit dem Teufel und der Hölle

  2. Das Erzeugen von Angst ist eines der effektivsten Mittel, um andere gefügig zu machen. Pikanterweise liegt gerade dort, wo der Teufel an die Wand gemalt wird, häufig selbige Geisteshaltung zugrunde. Ebenfalls ist die Androhung der „Hölle nach dem Tod“ eine Erfindung derselbigen, denn wie oben erwähnt, wird absolut jeder, der seine Verfehlungen anerkennt im Himmel herzlich willkommen geheißen. Höllenmerkmale sind:


  1. Vage Andeutungen über den Teufel

  2. Androhung der Hölle nach dem Tod



  1. Bedingungsloser Glaube, Zweifel als Sünde, Entmündigung

  2. Zweifeln, reflektieren, sich eine eigene Meinung bilden, eine eigene Haltung pflegen und sich irren sind wichtige Eigenschaften auf dem Weg der Selbsterfahrung. Gott hat Ihnen sicherlich nicht ein Hirn geschenkt, damit Sie es gerade dort ausschalten, wo es um den Sinn Ihres Lebens geht. Dass Sie ab und zu an Gott und der Welt zweifeln ist unter den gegebenen Bedingungen auf der Erde absolut normal und juckt oben in der geistigen Welt keinen. Bedingungsloser Glaube wird nicht einmal von Schafen erwartet und ist für den Sinn des Lebens und den Spaß am Dasein absolut kontraproduktiv! ... Höllenmerkmale sind:


  1. Forderungen nach bedingungslosem Glauben

  2. Zweifeln und etwas Überdenken als Sünde

  3. Glaubensbekenntnisse, die durch permanentes Herunterleiern und Wiederholen „bekräftigt“ werden sollen



  1. Es gibt keine „alleinigen“ Vertreter Gottes

  2. Wer in unserer Gesellschaft behauptet Arzt zu sein - ohne die entsprechende staatliche Approbation - wird als Hochstapler angeklagt. Schließlich erwarten wir von jemandem, dem wir unsere Gesundheit anvertrauen, dass er sich im Rahmen eines Studiums oder einer Heilpraktikerlehre ordentliche Kenntnisse verschafft hat. Wenn jemand vorgibt Arzt zu sein, ohne es zu sein, dann ist das schon ein „dicker Hund“. Doch der Gipfel der Hochstapelei ist die Behauptung der alleinige Vertreter Gottes auf Erden zu sein. Seltsamerweise verlangen wir in diesem Fall keinen Nachweis von Institutionen und Menschen, die diesen Posten für sich beanspruchen. Das liegt natürlich daran, dass es diesen Nachweis nicht gibt, weil Gott ihn nicht geliefert hat. Der Grund dafür, dass er/sie den Nachweis nicht geliefert hat, liegt aber schlichtweg darin, weil es dafür keinen Grund gibt! Wir sind alle gleichberechtigte Vertreter Gottes bzw. Ausstrahlungen aus der Ursuppe des Universums (= Gott). Es gibt Menschen, die sich Kraft ihrer seelischen Struktur mehr für spirituelle Dinge interessieren - genauso wie es Handwerker gibt, weil sie ein Faible dafür haben, etwas Handfestes zu schaffen. Aber erklären die sich deshalb gleich als die „Alleinigen Handwerker Gottes auf Erden“! ... Höllenmerkmale sind:


  3. Gruppierungen oder Wesen, die von sich behaupten, die alleinigen Vertreter Gottes zu sein



  1. Verblendung, übermäßige Ritualisierung, seltsame Symbole

  2. Die großen, wichtigen und Sinn stiftenden Dinge sind eigentlich immer einfach und erschließen sich deshalb ohne Gehirnakrobatik. Die Unterscheidung zwischen Gut und Böse kann in der Regel jeder Erstklässler zielsicher treffen. Verblendung kann gut mit Worten erreicht werden und viele Menschen sind grundsätzlich gutgläubig, was eigentlich für ihren Charakter spricht. Somit ist es wichtig immer das Gesprochene mit der realen Tat abzugleichen. Jesus Christus höchstpersönlich sprach: „Nicht an ihren Worten sollt ihr sie messen, sondern an ihren Taten“, ... was leider viele seiner Anhänger letztendlich doch nicht taten o:). Bleiben Sie deshalb wach, ob sich hinter einer Lüge, die Sie erkannt haben ein ganzes Lügenmeer verbirgt. ... Höllenmerkmale sind:


  1. Das nach außen Gesprochene stimmt nicht mit dem überein, was hinter den Kulissen real praktiziert wird.

  2. Alles was nicht direkt einleuchtend ist, sondern zur „logischen Begründung“ verschachtelt hergeleitet werden muss

  3. Langatmige Rituale ohne Effekt auf Gefühl, Gemüt oder Verstand

  4. Ein „heiliges Symbol“, das einen angeblich hochverehrten Propheten darstellt, wie er gerade gefoltert und umgebracht wird? (Entscheiden Sie selbst: Welcher „normale Mensch“ käme auf die Idee, sich von einem geliebten Menschen, der gewaltsam ums Leben kam, ein Bild von dessen Todesszene als Erinnerung in die Wohnzimmerecke zu hängen. Vielleicht ist dieses Symbol nicht unbedingt höllischen Ursprungs, aber es scheint etwas in uns noch nicht ganz richtig verarbeitet zu sein, oder?



  1. Unterdrückung der Frau (Intuition)

  2. Den Verstand kann man noch übertölpeln, aber niemals die Intuition. Intuition ist ein untrügliches Bauchgefühl, die innere Gewissheit über „wahr oder falsch“. Mit diesem 6. Sinn hat man keinerlei Ahnung weshalb etwas richtig oder falsch ist, man weiß es einfach! Verstand und Intuition sind sowohl in Männern als auch Frauen angelegt. Allerdings prüfen Männer die Welt meist lieber mit dem Verstand ab (Wie und warum ist etwas?) und Frauen bevorzugen die Intuition (Stimmt es, was „er“ sich wieder zurecht gedacht hat?). Im idealtypischen Fall leuchtet der Mann mit seinem Verstand - wie mit einer Taschenlampe - die Möglichkeiten des Lebens aus, während die Frau angibt, welche davon die richtige ist. Wenn man Menschen im großen Stil hinters Licht führen will, dann muss man auf Männer setzen und Frauen unterdrücken. Den Verstand kann man umfaseln - die intakte & gleichberechtigte Intuition der Frau wäre dafür ein unüberwindbares Hindernis.


  1. Alles was dem inneren Gefühl und Kompass widerstrebt

  2. Überall wo Frauen als nicht gleichwertig und gleichberechtigt betrachtet werden

  3. Männer dominierte Gesellschaften sind leicht verführbar

  4. Verstandeslastige, intellektuelle Gesellschaften sind leicht verführbar



Natürlich erkennt man „das Höllische“ noch dort, wo Krieg, Neid, Eifersucht, Zwietracht, Gewalt, Mord, etc. herrschen. Aber das versteht sich ja von selbst.



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Wie kann man etwas vermeiden, das man nicht (er)kennt?


Wer nicht in die Hölle kommen will oder dem Teufel nicht auf den Leim gehen möchte, dem nützt es nichts, die Augen mit Scheuklappen zu bedecken und mit samt dem Kopf in den Sand zu stecken. Wie kann man schließlich etwas vermeiden, das man nicht (er)kennt?!