Wohin geht die Reise?

Das Spiel des
Lebens

Lustig-Weltbewegend-Tiefgründiges

von Mensch zu Mensch

Aus dem Nichts hat sich Materie gebildet – es ist aber auch Nichts, Nichts geblieben
Aus Materie haben sich Pflanzen entwickelt – es ist aber auch Materie, Materie geblieben
Aus Pflanzen haben sich Tiere entwickelt – es sind aber auch Pflanzen, Pflanzen geblieben
Aus Affen haben sich Menschen entwickelt – es sind aber auch Affen, Affen geblieben
Aus Menschen haben sich … entwickelt – es sind aber auch Menschen, Menschen geblieben
 
Dinosaurier gibt es nicht mehr – vielleicht weil sie die Erde kahl gefressen haben
Menschen gibt es nicht mehr – vielleicht weil sie die Erde …


Die Dinosaurier waren weg – kleinere Tiere belebten die Erde, die die Erde nicht mehr kahl fraßen - daraus entstanden irgendwann mal Menschen
Die Menschen waren weg – vernünftigere Wesen belebten die Erde, die die Erde nicht mehr …

... egal wie es kommt, es wird gut sein, denn gut war es schon immer ...



Die Zeit, sprich die Entwicklung schreitet unweigerlich voran. Wie ein Film, der sich unbeirrt bis zu seinem Ende abspult - ohne Rücksicht darauf, ob sich jemand mit seinen Gedanken an einer abgelaufenen Szene verfängt und sein Leben darum kreisen lässt. Sobald der Film abgedreht ist, kommt ein neuer Film. Ein neuer Film mit einer neuen Szenerie, unter einem neuen Aspekt, mit einer neuen Idee, aufbauend auf Allem was bisher gedreht wurde. Schauspieler, die mit ihrem Wesen noch am alten Chambre haften, erhalten in der neuen Szenerie höchstens die Rolle des Auslaufmodells. Schauspieler wie die damaligen Dinosaurier, welche die eigene Kulisse demolieren, läuten dadurch das automatische Ende ihres Films ein und verschwinden relativ abrupt aus dem Hollywood des Lebens.


Wir Menschen gehen mit unserer Arche Erde, dessen Insassen und dem Ozean auf dem wir fahren ähnlich den damaligen Dinosauriern sehr arglos um. Im menschlichen Kollektiv steuern wir die Arche ohne großen Plan mit Kurs auf kurzfristigen persönlichen Erfolg und Spaß durch die Gewässer des Lebens. Wir leben in der kindlichen Sorglosigkeit, dass es egal ist, wie wir die Arche Erde steuern, weil sie unsinkbar ist. Da es bisher immer halbwegs gut gegangen ist und es keiner genau weiß, steckt darin natürlich auch eine reale Möglichkeit.


So hatten wir bisher mit unseren Kriegs- und Atomspielereien und der von unserer wirtschaftlichen Gier getriebenen Umweltverschmutzung immer Glück. Unsere Arche Erde hielt all dem Stand und die seelentiefen Ozeane hatten ein schier unermessliches Fassungsvermögen für menschliche Unarten. Egal wie sehr wir tobten und randalierten, die Erde unter uns und die Gewässer um uns herum blieben relativ ruhig - als wären wir in einem beschützten Babylaufstall, worin man nicht viel Schaden anrichten konnte.


Blickt man allerdings auf die Ursprünge der Welt bis zum heutigen Tage zurück, dann kommen wir mit hoher evolutionärer Sicherheit eines Tages in stürmischere Seen und Gewässer mit Eisbergen - so wie man ein Kleinkind zu gegebener Zeit aus dem Laufstall nimmt, um ihm damit die nächsten Entwicklungsschritte zu ermöglichen. Und siehe da: Plötzlich liegt die heiße Herdplatte mitten im Rahmen des Möglichen!


Es soll im übrigen schon mal ein sehr großes, schönes Schiff gegeben haben, das aus Spass durch die Gewässer schipperte und das ebenso als absolut unsinkbar galt. Pikanterweise zerschellte es gleich bei der Jungfernfahrt am erstbesten Eisberg, der sich erdreistete der wunderbaren, von erster-Sahne-Ingenieurskunst geschaffenen Titanic nicht auszuweichen.


Vielleicht wäre es ja kein Schaden, vorsichtshalber mal das Fernglas der Marke „Voraus- und Umsicht“ sowie das Ruder der Selbstverantwortung in die Hand zu nehmen. Ein guter Kapitän verfügt darüber hinaus noch über ein Wartungs- und Pflegehandbuch der Achtsamkeit gegenüber seinem Schiff - der Arche Erde, welche sich durch den bisher sorglosen Umgang nicht gerade im allerbesten Wartungszustand befindet. Als selbstbewusster Kapitän könnte man sich zudem bei Gelegenheit mal Gedanken machen, in welchen Gewässern, mit welchem Kurs und Ziel man eigentlich unterwegs ist bzw. wem das Schiff überhaupt gehört und wer es konstruiert und gebaut hat.


Wir haben in jedem Fall die Anlagen dafür, uns für den nächsten Film zu qualifizieren - wir verfügen aber über eben soviel Potenzial neben den Dinosauriern im Hollywood-Archiv des Universums zu verstauben. Der Schlüssel für eine Fortsetzung unseres menschlichen Films liegt in unserer Hand ...



Aus Menschen haben sich „bewusste Menschen“ entwickelt, es sind aber auch Menschen, Menschen geblieben


Die bewussten Menschen haben das Ruder übernommen und setzen ihre geistigen Fähigkeiten zum eigenen Wohle, zum Wohle ihrer Umwelt und ihren Mitlebewesen ein …


Dinosaurier? Die gab es mal. Aber sie haben mit den heutigen Menschen nichts gemein ...



Weiter zum Artikel Die Reise nach „B“


oder


Zurück zum Inhaltsverzeichnis Lebensziele - Glaube - Menschsein


Zurück zur Startseite